„Fußball ja – Gewalt nein“ enno und die Polizei rufen Fußballfans auf, friedlich zu reisen ​ press

Uelzen, Hannover, Braunschweig, 03.11.2016 „Wer friedlich bleibt, ist bei uns herzlich willkommen“, sagt Wilmut König, Leiter Fahrgastservice beim enno, dem neuen Nahverkehr in der Region Braunschweig.

Gemeint sind damit Fußballfans, die an diesem Sonntag, 6. November, mit dem enno nach Braunschweig fahren wollen.

„Auch wir freuen uns auf dieses spannende Spiel und möchten mit den Fans ein großes Spiel erleben. Das wird aber nur gelingen, wenn sich alle an die Regeln halten: keine Gewalt gegen unsere Fahrzeuge, Mitarbeiter oder andere Fahrgäste“, sagt König

Die enno Züge werden von der privaten Eisenbahngesellschaft metronom betrieben. Bei metronom gilt bereits seit 2015: sollte es beim Einstieg oder während der Fahrt zu Ausschreitungen kommen, fahren die Züge gar nicht erst los oder halten sofort an. „Dieser Grundsatz gilt natürlich auch und in vollem Umfang für enno“, erklärt König.

Zusammen mit der Bundespolizei hat enno ein umfangreiches Sicherheitskonzept entwickelt.

„Die Fans werden beim Einstieg begleitet und wir achten darauf, dass die Züge nicht überfüllt sind. Während der Fahrt achten wir darauf, dass es nicht zu Ausschreitungen kommt“, erklärt Björn Pamperin, Pressesprecher des enno. „Alle Mitarbeiter, einschließlich Sicherheitsdienst, sind permanent mit der Leitstelle und der Bundespolizei verbunden. Sollte es auch nur im Geringsten zu Ausschreitungen oder Gewalt kommen, erleben die Fans das Fußballspiel nicht. Dann beenden wir die Fahrt konsequent“,  stellt Pamperin das Konzept klar.

Ergänzend dazu werde jede Straftat sofort zur Anzeige gebracht.

Die konsequente Strategie der Gewaltfreiheit gehört zu den Grundwerten des Unternehmens. So werden auch körperliche Übergriffe unabhängig von „Fußballzügen“, d.h. im täglichen Verkehr, nicht akzeptiert und konsequent verfolgt und zur Anzeige gebracht.

Am Wochenende  setzen der enno und die Polizei in erster Linie auf die Vernunft der anreisenden Fans. „Wer das Spiel sehen möchte sollte wissen, dass er friedlich bleiben muss. Ansonsten endet die Fahrt vor Erreichen des Stadions“, heißt es in der gemeinsamen Strategie.

Übrigens: auch für die An- und Abreise zu dem Fußballspiel gilt das strikte Alkoholverbot während der Fahrt – und die Notwendigkeit, einen gültigen Fahrschein zu besitzen, z.B. das Niedersachsen-Ticket.

 

Weitere Infos unter www.der-enno.de


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