Aktuelle Beeinträchtigung

Update RE30: Kollidierte Güterzüge: Streckensperrung zwischen Gifhorn und Meinersen hält an

Aufgrund einer Zugkollision (nicht enno) mit anschließender Entgleisung bei Leiferde (Landkreis Gifhorn) ist die Strecke Wolfsburg Hbf – Hannover Hbf zwischen Gifhorn und Meinersen seit dem 17. November, 03:26 Uhr, komplett gesperrt. Diese Sperrung betrifft auch den regulären Fahrtweg der enno Linie RE30.

Züge der enno Linie RE30 fahren jeweils in beiden Richtungen auf den Abschnitten Hannover-Meinersen und Gifhorn-Wolfsburg. Die Fahrtzeiten weichen vom Regelfahrplan ab. Zwischen Gifhorn und Meinersen verkehrt in beiden Richtungen ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) mit Halt am Bahnhof Leiferde.

Fahrgäste werden gebeten, mehr Zeit einzuplanen und sich kurzfristig in den elektronischen Auskunftsmedien über ihre Reisemöglichkeiten zu informieren. Die geänderten Fahrtzeiten der Züge sowie die Fahrzeiten des SEV zwischen Meinersen und Gifhorn werden inzwischen in allen Auskunftsmedien inklusive der FahrPlaner App des VBN und der App von enno korrekt angezeigt.

In tabellarischer Form sind die Ersatzfahrpläne im Bereich Baustellenmeldungen einsehbar.

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Uelzen

Corona-Lage nach wie vor angespannt: Hoher Krankenstand führt bei erixx, metronom und enno zu Zugausfällen

Die privaten Eisenbahnunternehmen metronom und erixx haben nach wie vor mit einem außergewöhnlich hohen Krankenstand zu kämpfen, darunter viele Coronafälle. Auch in den nächsten Wochen ist leider mit teils erheblichen Zugausfällen zu rechnen.

In der kommenden Woche sei zwar von einer leichten Verbesserung auszugehen, da mit dem Ende der niedersächsischen Herbstferien etliche Kollegen und Kolleginnen aus dem Urlaub zurückkehrten, so Sprecherin Miriam Fehsenfeld. Fahrgäste müssten sich dennoch leider weiterhin auf Zugausfälle einstellen: „Die Lage bleibt voraussichtlich auch die nächsten Wochen angespannt.“ Auch beim enno habe sich die Situation inzwischen aufgrund einer Vielzahl von Krankmeldungen verschärft. enno gehört als eigene Marke zu metronom und ist zwischen Hannover, Wolfsburg, Braunschweig und Hildesheim unterwegs.

Natürlich werde immer versucht, bei Krankmeldungen Schichten nachzubesetzen, das gelinge aber nicht immer. „Im schlechtesten Fall müssen Züge entfallen, das betrifft dann leider auch nicht nur einen Zug, sondern in der Regel ganze linienübergreifende Umläufe“, so die Sprecherin. Daher könnten verteilt in den gesamten Streckennetzen Verbindungen entfallen. Auch Busnotverkehre zu organisieren, sei schwierig. „Wir versuchen das. Da aber auch die Busunternehmen stark von Corona betroffen sind, gibt es oft schlicht nicht genug Busse, die zur Verfügung stehen“.

Wann wieder mit einer deutlichen Verbesserung zu rechnen ist, lässt sich aufgrund der Unberechenbarkeit des weiteren Infektionsgeschehens nicht vorhersagen. „Es tut uns sehr leid, wir setzen alles daran, die Auswirkungen auf unsere Fahrgäste so gering wie möglich zu halten“, so Fehsenfeld.

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Reiseantritt in den elektronischen Auskunftsmedien zum Beispiel auf den Webseiten von erixx, enno und metronom oder in der FahrPlaner-App oder den Apps von metronom und enno zu informieren.

Hinweis in eigener Sache:
Eine erste Pressemitteilung zu diesem Thema haben metronom und erixx am 18. Oktober veröffentlicht.


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